Dying Light: Bad Blood – Yet another Battle Royale?

Battle Royale scheint das neue Lieblingsgenre der Spielentwickler zu sein, und auch Techland wagt den Versuch. Doch ist Bad Blood nur ein weiteres BR? Was macht es einzigartig?

12 GO IN. 1 COMES OUT

 

Auf der Gamescom kam ich in das Vergnügen, das neue Battle Royale, bzw wie Techland es selbst getauft hat, das “Brutal Royale” Spiel “Dying Light: Bad Blood” anzutesten. Man wird mit anderen Spielern auf einer Karte abgesetzt, vorerst unbewaffnet. Nun sucht man sich Waffen, in diesem Spiel vornehmlich die aus Dying Light bekannten Nahkampfwaffen, und Ausrüstung, wie Verbände, Molotovs oder Landminen. Das aus dem vorherigen Teil bekannte Parkour lässt einem keine Grenzen im Erkunden der Karte. Im Folgenden Zähle ich einige der Unterschiede zu anderen Spielen auf:

Die Spielerzahl

Insgesamt 12 Spieler treten in einer Runde gegeneinander an, was sich schon stark von anderen BR wie z.B. Pubg unterscheidet, in dem 100 Spieler gegeneinander antreten. Doch langweiliger wird es dadurch definitiv nicht, ich hatte eher sogar das Gefühl, dass der Kampf sehr viel Persönlicher wird. Man bekommt wirklich die Chance, sich auf einen bestimmten Gegner einzustimmen, während man ihn Beobachtet.

Die Hives

Auf der gesamten Karte sind sogenannte Hives verteilt, kleine oder größere Nester von Zombies, die sich dort versammelt haben. Wenn man das Gebiet gesäubert hat oder für ausreichend ablenkung Sorgt (hierzu zählen natürlich auch andere Spieler!), kann man dort Blutproben sammeln. Je größer der Hive, desto mehr Proben bekommt man.

Die Karte

Die Karte wird nicht kleiner. Sie ist insgesamt eher klein, was aber der geringen Spielerzahl zugute kommt, man braucht keine 5 Minuten um über die Karte zu rennen. Hives, die von anderen Spielern schon erledigt wurden, werden aber auf der Karte gezeigt, dadurch verkleinert sich das Spielfeld von ganz alleine.

Die Blutproben

Ziel der Runde ist es, genug Blutproben zu sammeln, um sich einen Platz im Helikopter zu beschaffen. Der Heli selbst erscheint auf der Karte, sobald einer der 12 Spieler ausreichend Proben gesammelt hat. Entweder durch Hives, oder durch aufsammeln der Beute anderer. So kann man auch Versuchen, andere die Schmutzige Arbeit erledigen zu lassen – wenn man sie dann noch überwältigen kann.

Level

Durch das Aufsammeln der Proben steigt man runden intern im Level auf, was die Lebenspunkte und den ausgeteilten Schaden erhöht. Somit kann man sich entscheiden, ob man länger nach Waffen sucht um andere zu überwältigen, oder aber sich direkt auf kleinere Hives stürzt, um im Level aufzusteigen.

 

Ich selbst hatte sehr viel Spaß beim Spielen, was eventuell auch daran Lag, dass ich die erste Runde auf der Gamescom direkt gewonnen habe – zum Leid meiner Kollegen, die auch in der selben Runde spielten. Das PvPvE ist sehr schön umgesetzt, und man hatte wirklich das Gefühl, sich ständig an neue Situationen anzupassen, um zu überleben. Auch das Parkour über die Karte, auf dem Weg zum Helikopter, hat sehr viel Spaß gemacht und ließ viele Erinnerungen an Dying Light wieder hoch kommen.

Das Spiel wird Mitte September 2018 im Early Access auf Steam erhältlich sein.

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